Ich schreibe von dem, was ich kenne

Ich schreibe von dem, was ich kenne

Ich schiebe meine runde Brille höher auf die Nasenwurzel und lege die Fingerspitzen sanft auf die Tastatur. Als würden sich die Worte formen, sobald ich es nur genug wollte. Doch die Wahrheit ist, sobald ich auch nur einen Versuch mache, sind die Gedanken immer dieselben und ich schreibe Worte, die...

Komm‘, wir gehen ein Stück

Komm‘, wir gehen ein Stück

Komm‘, wir gehen ein Stück. Überall hin, um nirgends anzukommen. Dort, wo wir bereits waren und alles kennen, hält uns nur noch der Platz unter den Sternen. Das plattgedrückte Gras hat unsere Form verewigt und hält unsere Gedanken dort, wo wir sie einst ausgesprochen haben, sicher verwahrt. Lass uns irgendwo...

Als Kind …

Als Kind …

Als Kind nannten mich alle „Sonnenschein“. Von einem Kind wurde ich zu einem jungen Mädchen: Zu laut, zu sensibel, zu aufgedreht, zu kindlich, zu viel – und ich sog jedes Wort auf, wie ein Schwamm. Ich kann ihn nicht mehr benennen, diesen Moment, in dem sich etwas in mir veränderte....

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