Und nun sitzen wir da. Schweigend. Die Sonne scheint mir ins Gesicht, die satten, grünen Bäume fliegen nur so an mir vorbei. Sommer. „Ich habe das Gefühl, du willst dich unbedingt verändern.“ Ich schließe meine Augen. Das war so ein Moment. Ein Moment in dem man vergisst. Vergisst um sein irdisches Ich, alles um einen herum. Da bist nur du, mit deinem Selbst. Deinen Gedanken und deiner verletzten Seele. Ich dachte ich hätte das alles mit mir ausgemacht, durchgedacht. Doch da fällt mir auf, dass ich mir den Grund selbst verschwiegen hatte. Ja, es stimmte. Ich wollte etwas verändern. Aber warum? „Any, warum willst du dich verändern?“, fragte ich mich also selbst, mein Herz. Weil ich es leid bin, mich damit zufrieden zu geben, dass alles nur ok ist. Dass ich mich ok finde. Dass das Leben ok ist. Denn so muss es nicht sein. Das hab ich erlebt. Da gibt es diese Sekunde. Die zwischen zwei anderen, während es dich wie wunderbare Energie durchfährt. Deine Nackenhaare stellen sich auf und du musst einfach Lächeln. Das ist das Leben. Das war das Leben, das mir widerfahren ist in diesem Moment. Das ist wie ein sanfter Kuss. Ein kurzer Blick in die Augen deines Liebsten, während ihr alltägliche Dinge tut und du dir denkst, dass dieser Moment einfach perfekt ist. Und ich will das. Jeden Tag. Also habe ich angefangen, mich hingesetzt. Ich war gefangen in mir selbst, mit dem Gedanken, dass alles, so wie es ist, dass das so sein muss. Dass ich vergesse zu leben. In den Urlaub gehen muss um meine Batterien aufzuladen. Doch weißt du was das Problem mit Batterien ist, wenn man sie zu oft aufladen musste? Sie funktionieren nicht mehr. Ich will jeden Tag etwas erleben, sehen, an etwas arbeiten, dass mir nicht meine Lebensenergie raubt, sondern sie jeden Tag erneuert. So wie grüne Energie. Ich will ein Leben, in dem ich meinen eigenen Fokus auf mich selbst richte. Auf mein Leben.

"Die längste Reise, die du in deinem Leben antrittst, ist die von deinem Verstand zurück zu deinem Herzen." -Andrew Bennett

Echo Of Magic: Writing- Da bist nur du

Ich will strahlen, so hell, dass du es sehen kannst

Ich will rennen, über das Feld, die Wiese, den Schnee. Ich will lachen, so sehr, dass mein Bauch schmerzt. Ich will tanzen. Und ich will mich stark fühlen, weil ich weiß was ich will und mich blöde Kommentare von jemandem, der mich gar nicht kennt, nicht mehr aus der Fassung bringen. Ich will strahlen. Ich will dass du das sehen kannst. Mein Strahlen. So hell, dass du mit mir strahlst. Ich will all das nach außen tragen, weil ich dir zeigen will, falls es dir gerade auch so geht, dass du nicht alleine bist. Ich bin auf der Suche. Nach meinem richtigen, authentischen Weg. Nach mir selbst. Nach meinem Ziel. Nach meinem Sinn. Ich bin eine Suchende. Das hier ist gerade mein Echo. Ich will den Sommer auf meiner Haut auch im Winter spüren, weil das rein gar nichts mit der Jahreszeit zu tun hat, ob ich die Sonne in meinem Herzen trage. Ich will jedem Tag etwas schönes abgewinnen, auch wenn er scheiße begonnen hat. Ich will das für mich. Für mich ganz allein. Denn es ist meins. Mein Leben.

Also bin ich strebsamer geworden und habe wieder angefangen zu lernen, denn das hört nicht mit einem abgeschlossenen Studium auf. Der Unterschied ist nur, ich beschäftige mich wirklich mit dem was mich interessiert. Das macht mir Spaß. Wenn du lernen und zugleich neues über dich selbst lernen kannst. Ich lese unheimlich viel und überall. Bücher über Bücher stapeln sich auf meinem Nachttisch. Und ich rede unheimlich viel, über alles was ich bisher gelernt habe. Ich kann das wiedergeben, es fällt mir leicht. Ich schreibe. Ich schreibe alle meine Gedanken auf, hier und in alle meine drei Notizbücher. Ich schreibe darüber, wofür ich dankbar bin, was mich beschäftigt, was in diesem Leben passiert, was meine Träume und Ziele sind. Ich schreibe das alles auf und lasse es los, übergebe es dem Universum.

Echo Of Magic: Writing- Da bist nur du
Echo Of Magic: Writing- Da bist nur du

14 Antworten

  1. Das ist so ein schöner Beitrag, ich konnte mich in deinem geschriebenen leicht wiederspiegeln. Ich finde deine Art zu schreiben so toll! Auch die Bilder und das Video gefallen mir sehr! Ich freue mich das ich auf deinen Blog gestoßen bin!

    Liebste Grüße – Marlena von http://sparklingmind.de/

  2. Oh Any,
    ich bin gerade so so froh deinen so wunderbaren Blog entdeckt zu haben. Du schreibst so ehrlich, fließend, weich. Ich kann es nicht anders beschreiben. Ich lese den Text und kann dich fühlen, obwohl ich dich gar nicht kenne!
    Und ich weiß durch diesen Text schon – du bist stark und mutig! Sich selbst einzugestehen, dass man etwas ändern muss, damit das okay sich in ein fabelhaft verändert, ist wohl der schwerste Schritt von allen. Und alleine, dass du diese Gedanken so wunderbar nieder geschrieben hast, zeigt, dass die Veränderung in dir längst begonnen hat. Immer weiter zu lernen ist auch etwas, dass ich gerne mehr vertiefen möchte. Um mich weiter zu entwickeln, um nicht am selben Fleck stehen zu bleiben. Daran muss ich definitiv auch noch arbeiten 🙂
    Danke für deine wunderbar inspirierende Worte!

    Ich wünsche Dir einen sonnigen Donnerstag!
    Liebste Grüße an Dich! ♥ Saskia von http://www.demwindentgegen.de

    1. Da hast mich wirklich so sprachlos gemacht… Ich danke dir aus tiefstem Herzen für diese wunderbaren Worte. Fühl dich ganz fest gedrückt du wunderbarer Mensch! Einfach nur Danke! <3

  3. einfach nur wunderschön, danke für diese Worte !
    toll geschrieben und sehr schön vorgelesen, man findet sich selbst darin so gut wieder <3
    Die Bilder spiegeln die Stimmung perfekt wieder.

    xx
    Nathalie

  4. Liebe Any,
    Hach wie wunderbar ? ich freue mich auf deinen Blog gestoßen zu sein und mich in dem was du schreibst selbst zu erkennen ❤wunderschön geschrieben!!
    Liebe Grüße,
    Sina

  5. Liebe Any, wow, du bist soooo wunderschön, du strahlst, du lachst, du steckst voller Energie auf den Fotos, voller Lebensfreude
    Sooo wundervoll
    Deine Worte, Dein Text… berührt mich so tief…. ja mir geht es auch so
    und ich habe Tränen in den Augen…

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