1 Tag. 24 Stunden. 1 440 Minuten. 86 400 Sekunden. Wir verlieren uns zwischen Zeilen und warten, warten für Stunden. Dabei sitzen wir in Zügen und sehen die Landschaft an uns vorbei ziehen. Was hast du dabei gedacht, was hast du gefühlt? Die Sekunden vergehen. Was hast du von allem dem, von dem was du gesehen hast wahrgenommen? Kannst du dich erinnern? Daran wie die Sonne durch die Wolken brach oder wie der Nebel heute Morgen sanft eine Decke über die Wiese gelegt hat. Daran wie das alte Ehepaar händchenhaltend im Zug saß und dabei gelächelt hat oder dass die Mädchen neben dir nur so verlegen gelacht haben, weil sie den Jungen auf dem Sitzplatz schräg gegenüber angeschwärmt haben. Wir echauffieren uns über Situationen, die wir weniger empathisch wahrnehmen, sondern in die wir vielmehr durch den Alltag etwas negatives interpretieren, die genau das gar nicht sind. Wir müssen lernen Türen geschlossen zu halten, wenn sie einmal hinter uns ins Schloss gefallen sind und nicht durch verquere Gedanken nach einem anderen Weg zu suchen. Geh und lerne dich selbst ein wenig besser kennen. Jeden Tag. Du wirst in jeder Situation, die dir begegnet, die dich fordert, etwas neues über dich erfahren und an Entscheidungen wachsen. Wir haben schon so oft darüber nachgedacht doch noch öfter haben wir gezögert. Get out of your comfort zone. Mach‘ es dir selbst nicht zu leicht einfach im Stillstand zu verharren. Die Welt ist vielleicht groß, doch für dich selbst wird deine eigene immer am größten sein. Deine Welt ist die, in der du wachsen kannst, in der du, du selbst sein kannst.

get out of your comfort zone
pictures by Damaris Riedinger
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