Zwischen den Zeilen

Vielleicht ist Poesie alles, was wir brauchen, um zu verstehen!

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Du bist mein Anker

Ich liege im Bett und schreibe, vermisse dich und mich. Suche mich selbst an manchen Tagen, verloren habe ich mich. Das Sonnenlicht streift meine müden

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Der "Stress dich nicht so" Podcast

Die Poesie und ich

Ich habe irgendwie schon immer geschrieben. Über das Leben, das, was ich sehe und empfinde. Manchmal kann ich nicht mit dem Schreiben, aber ich kann nie ohne.

Es macht die Sicht auf so viele Dinge klarer und so schreibe ich. 

Ich teile so oft denselben Gedanken verhüllt und gut verpackt mit anderen Worten. Ich habe einmal aufgeschrieben, warum ich schreibe. Das hat sich nicht geändert. Deshalb teile ich diesen Gedanken heute mit denselben.

„Vielleicht schreibe ich nur um des Schreibens willen, vielleicht um meiner Seele Platz zu machen oder um etwas zu erschaffen, das wirklich bleibt. Emotionen, die wir alle kennen, die keiner teilt, weil sie wehtun.
Schreiben ist für mich, als würde ich all die Gefühle in ein kleines Einmachglas packen. Wenn ich die Worte auch Jahre später lese, weiß ich nach der ersten Zeile, was danach kommt und ich kann mit jeder Faser spüren, was ich damals gefühlt habe. Die Seele erinnert sich. Das tut sie immer. Eigentlich ist die größte Hürde das zulassen, das sich eingestehen und wirklich hinsehen. Als würde man in einen Spiegel blicken und darin sich selbst erkennen, ungefiltert, mit all den Narben, allen Erinnerungen. All dem Glück und all dem Schmerz. Als würde ein Vorhang fallen, den wir versucht haben, selbst aufrechtzuerhalten, bis die Arme müde geworden sind. Und wenn er fällt, beginne ich zu schreiben. 

Das ist nicht immer schön, das ist schmerzhaft – doch danach, ja danach fühlt es sich leichter an. Immer.“

Der Stress dich nicht so Podcast

Mein zweites Ventil ist inzwischen der Podcast. Nicht ganz so poetisch, aber nicht mit weniger Leidenschaft, spreche ich dort über die Themen, die mich beschäftigen. Die Volkskrankheit „Stress“ hat so viele Auslöser, die es zu ergründen gilt. Denn wenn wir bereit sind näher hinzuschauen, sind wir in der Lage etwas zu verändern. 

Darum geht es doch immer, oder? Das hinsehen?

Ich habe lange überlegt, ob die beiden Themen zueinander passen und ich habe mich einfach dafür entschieden, dass es so ist. 

Du wirst auf dem Podcast auch den ein oder anderen poetischen Gedanken finden und in der Poesie eine Erkenntnis, die im Podcast entstanden ist.

Beides bin ich. Also warum all das trennen? 

Vielleicht sind wir im Leben viel öfter zerrissen als ganz. Und während wir die Teile nehmen, sie neu zusammensetzen, erschaffen wir etwas Großartiges. Sehen zum ersten Mal jedes Teil an, um es besser zu verstehen.

— Anika —